Essen & Traditionen der Russlanddeutschen aus Argentinien.

Essenstradition aus Argentinien von Russlanddeutschen! Teil 1 Krebel

Argentinien. Ein Land das durchaus mit Deutschen in Zusammenhang gebracht wird. Etliche Mythen und Legenden kursieren herum, die noch mit dem dritten Reich zu tun haben. Aber wer würde Argentinien mit Wolgadeutschen verbinden? Umso erstaunlicher war es dann, als ich auf eine Frau mit deutschen Namen traf, die auf spanisch Beiträge veröffentlichte und das auch noch in einer Gruppe für Russlanddeutsche.

Argentinien. Ein Land das durchaus mit Deutschen in Zusammenhang gebracht wird.  Etliche Mythen und Legenden kursieren herum, die noch mit dem dritten Reich zu tun haben. Aber wer würde Argentinien mit Wolgadeutschen verbinden? Umso erstaunlicher war es dann, als ich auf eine Frau mit deutschen Namen traf, die auf spanisch Beiträge veröffentlichte und das auch noch in einer Gruppe für Russlanddeutsche.

Der Facebook-Stalker in mir wurde aktiv. Und siehe da!

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Krebel, Krebla oder auch Schlitz Kechla. Dieses Gericht müsste jedem Aussiedler ein Begriff sein. Meistens gab es das noch bei Oma am Wochenende an der sich die ganze Familie Traf und munter feierte. Jedoch stammt das Gericht im obigen Foto nicht aus Deutschland und auch nicht aus Russland. Sondern aus Argentinien!

Dort haben sich Wolgadeutsche angesiedelt, nicht Deutsche (!) und pflegen seit hunderten von Jahren die alte Tradition. Unten sieht man ein weiteres Freitagsgericht. Krebel ohne Zuckerüberzug, gebackener Fisch und dazu noch eine deftige Kartoffelsuppe.

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Nach weiteren Recherchen ist mir dann noch eine Facebook-Gruppe aus Argentinien aufgefallen. Seht selbst:

Arte Culinario De Nuestras Abuelas Alemanas Del Volga

Ich versteht nicht viel, aber „Culinario“ „Alemanas del volga“ müsste soviel wie „kulinarische Gerichte von Deutschen aus der Wolga“ heißen.

Guckt euch die Seite an. Lasst ein Like dort um unseren argentinischen Brüder und Schwestern zu unterstützen, auch wenn ihr nichts versteht.

ein Kommentar

  1. Kulinarische Kunst von unseren deutschen Großmüttern von der Wolga – so würde ichs übersetzen. Krass, ich kenne Schlitzkiechle aber auch unter dem russischen Namen хвороcт. Mein Vater hat am Telefon sofort gewusst, worum es geht als ichs beschrieben hab und „Schlitzkiechle“ gerufen. Das heißt bei den Deutschen am Schwarzen Meer hieß das auch so. Tja, essen verbindet! Aber ich kenn sie auch eher als süßes Gebäck, mit Puderzucker bestreut. Auf dem zweiten Bild siehts so aus, als wären die Teile deftig. Das Schmalzgebäck auf den Weihnachtsmärkten und sogar spanische Churros sind nach einem ähnlichen Prinzip gebacken oder frittiert. Ich frag mal nach dem Rezept für diese Schlitzkiechle…

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